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Das Bilderbuchkino ist ein Medienpaket, das sich aus einem sorgfältig ausgewählten Bilderbuch, den Reproduktionen der Original-Bilder in Form von verglasten Dias und einem ausgefeilten methodischen Arbeits- und Begleitheft für Elementarerziehung und Grundschule zusammensetzt.
Das Betrachten der großflächigen "Lichtbilder" im verdunkelten Raum regt die Fantasie der Kinder an, macht das Dargestellte anschaulich und weckt das Interesse am Lesen.
Bilderbuchkino eignet sich für Kinder im Kindergarten und den beiden ersten Schulklassen.
http://www.bilderbuchkino.de/
kostenfrei zugänglicher Infofilm von Matthias Medien zum Thema
"Wie funktioniert ein Bilderbuchkino"
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Es klopft bei Wanja in der Nacht
5004030
Während draußen ein Schneesturm tobt, schläft Wanja friedlich in seinem Bett.
In dieser Nacht aber wird er dreimal durch Klopfen geweckt. Nacheinander
bitten ein Hase, ein Fuchs und ein Bär um Einlaß. Wanja bringt es nicht übers
Herz, sie draußen in der Kälte zu lassen und nimmt sie in seine warme Hütte
auf, nicht ohne sich von Fuchs und Bär Friedfertigkeit geloben zu lassen,
denn der Hase muß den Fuchs, der Fuchs den Bären fürchten. Trotz allen
Misstrauens schlafen Wanja und die Tiere in aller Ruhe. Am Morgen aber macht
sich jedes Tier unbemerkt von den anderen davon, als erster der Hase. Kann
man dem Fuchs auf Dauer trauen? Aus Angst vor dem Bären verlässt dann der
Fuchs die Hütte, und auch der Bär hat es eilig, als er Wanjas Gewehr an der
Wand hängen sieht. Da Wanja beim Aufwachen seine Schlafgenossen nicht mehr
vorfindet, glaubt er, er habe alles nur geträumt. Aber die Spuren der drei
Tiere im Schnee beweisen ihm die Realität seines Erlebnisses.
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Das gehört mir 5004031
Auf einer kleinen Insel im Regenbogensee leben drei Frösche mit Namen Milton,
Rupert und Lydia. Sie streiten ständig, jeder will einen Bereich ganz für
sich allein: Milton gehört der See, Rupert die Insel, Lydia gar die Luft!
Eines Tages erscheint eine alte Kröte und beschwert sich über das ständige
Geschrei - ohne Erfolg. Erst eine Naturkatastrophe lehrt die drei Frösche,
endlich zusammenzuhalten. Aber trotzdem fühlten sie sich jetzt besser, weil
sie beieinander waren und dieselbe Furcht und die dieselbe Hoffnung hatten.
Auch durch die selbstverständliche und uneigennützige Hilfe ihrer alten
Nachbarin, die sie rettet, begreifen die Frösche nun, dass ihnen alles
gemeinsam gehört
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Na warte, sagte Schwarte 5004032
Schwein Schwarte und seine Braut Ringelschwänzchen wollen ihre Hochzeit
feiern und laden die vielen Angehörigen ihrer Sippe zu diesem Fest ein. Alle
kommen voller Freude, mit Geschenken und Essgeschirr, aber doch unwürdig
schmutzig. So wird zunächst ein großes Reinemachen angesetzt. Erst als alle
sozusagen glänzen, fällt auf, daß man nicht an die notwendige Festtagsgarderobe gedacht hat. Schwarte ist niemals um eine Idee verlegen:
Jeder soll das Kostüm angemalt bekommen, das er sich wünscht. So kann man ein
angemessenes Hochzeitsfoto machen, ein Festessen veranstalten und tanzen. Nur
passiert dann das Schlimme: Ein großer Regen sorgt dafür, daß die schöne
Garderobe sich in Farbströme auflöst. Alle sind sehr deprimiert. Aber wieder
hat Schwarte eine Idee: Ab in die Suhle! Sich so richtig schön dreckig
machen! Als alle Gäste sich verabschiedet haben, malt Schwarte noch ein
Himmelbett ins traute Heim.
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Heinrich
5004033
Heinrich ist ein kleiner Prinz. Er ist sehr verwöhnt und bekommt alles, was er sich wünscht. Aber er
ist trotzdem nicht glücklich. Er lacht nie und er weint nie. Auch ein wunderschöner Heißluftballon, ein Löwe in einem Käfig und
ein Regiment Soldaten können den kleinen Prinzen nicht fröhlich stimmen.
Eines Tages sieht Heinrich im Schloßgarten den Sohn des Gärtners, wie er
glücklich mit seinem Kaninchen spielt. Da wird in ihm das Gefühl stark: Was
mir fehlt, ist ein Kaninchen. Der König und die Königin schenken Heinrich ein
Kaninchen, doch Heinrich ist nicht zufrieden. Er möchte das Kaninchen des
Gärtnerjungen. Als Heinrich dem Gärtnerjungen für das Kaninchen alle seine
Spielsachen geben will, ist der Gärtnerjunge nicht dazu bereit; aber er lädt
ihn zu einem gemeinsamen Spiel mit dem Kaninchen ein. Beide spielen den
ganzen Tag und sind glücklich. Heinrich erkennt nun, dass ihm nicht Spielsachen fehlten, um glücklich zu sein. Ihm fehlte ein Freund - und den
hat er nun gefunden.
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Selim und Susanne
5004034
Selim ist mit seinen Eltern erst vor kurzem aus der Türkei nach Deutschland
gekommen. Weil er die Sprache der deutschen Kinder nicht versteht und fremdländisch aussieht, wird er von ihnen oft ausgelacht. Eines Tages
schlagen sein Misstrauen und seine Angst in Wut um: Er reißt Susannes
Stoffpuppe den Arm aus. Susannes große Freunde wollen ihn verprügeln, doch
Selims großer Bruder kommt ihm zu Hilfe. Obwohl Selim sich entschuldigen
möchte und sein Vater den Arm der Puppe sofort wieder annäht, bleibt Susanne
ablehnend. Erst als sie sich während einer Italienreise selbst als Außenseiterin erlebt, erinnert sie sich an Selim und kauft ihm einen
hölzernen Pinocchio. Damit spielen die beiden Kinder nach den Ferien einträchtig.
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Leb wohl, lieber Dachs
5004035
Die Hauptfigur in dieser Erzählung ist der bei allen Waldtieren wegen seiner
Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft überaus beliebte alte Dachs. Er spürt,
dass er bald sterben wird, fürchtet sich aber nicht vor dem Tod, denn Sterben
bedeutet ihm nur, seinen Körper zurückzulassen , seinen Körper, der schwach
und müde geworden ist. Seine einzige Sorge ist, wie seine Freunde, der Frosch
und der kluge Fuchs, das Kaninchen und der empfindsame Maulwurf, seinen Tod
aufnehmen werden. Er hat sie schon auf sein Sterben, den Gang durch den
Langen Tunnel , vorbereitet. Eines Nachts träumt er einen wundervollen Traum,
wie er ihn zuvor noch nie geträumt hatte. Er träumt, wie er den Langen Tunnel
leicht und behende durchläuft und dabei unmerklich - ohne Schmerzen und auch
ohne Angst - in den Tod gleitet.
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Frederick
5004036
Während vier Mitglieder einer Feldmausfamilie Vorräte für den Winter sammeln,
sitzt die Maus Frederick nur still da und sammelt - wie sie sagt - Sonnenstrahlen, Farben und Wörter für den langen Winter. Leise Vorwürfe
bleiben ihr nicht erspart, aber die anderen Mäuse akzeptieren schließlich
Fredericks Verhalten und lassen ihn auch im Winter an ihren Vorräten
teilhaben. Nachdem die (materiellen) Vorräte aufgezehrt sind und die Mäuse
Not leiden, erinnern sie sich an Fredericks (ideelle) Vorräte. Durch seine
Erzählungen und sein Gedicht läßt Frederick die anderen Mäuse die Bitterkeit
des Winters vergessen.
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Wo die wilden Kerle wohnen 5004037
Der kleine Max, der in seinem Wolfsanzug herumläuft und nur Blödsinn und
dumme Streiche im Kopf hat, wird von seiner Mutter zur Strafe ohne Abendessen ins Bett geschickt. Im Traum nun wächst in seinem Zimmer ein Wald, rauscht
das Meer und erscheint auf einmal ein Segelschiff mit der Aufschrift MAX . Da
segelt Max ganz allein davon, die Reise dauert fast ein ganzes Jahr.
Schließlich kommt er zu dem Ort, wo die wilden Kerle wohnen . Diese sind
fürchterliche Monster, die Max mit allen Mittel Angst einjagen wollen. Doch
er zähmt sie mit einem verblüffend einfachen Zaubertrick. Als ihr König
befiehlt er ihnen, Krach zu machen, tobt sich zusammen mit ihnen aus und
schickt sie schließlich - nachdem er von all dem Übermut genug hat - ohne
Essen ins Bett! Mit Macht überfällt ihn nun das Heimweh. Er segelt zurück -
obwohl ihn die wilden Kerle absolut nicht fortlassen wollen! - und kommt
schließlich wieder in seinem Zimmer an, wo ihn noch sein warmes Essen
erwartet.
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Mausemärchen - Riesengeschichte
5004038
Dias zeigen die farbenprächtigen Bilder des gleichnamigen Buches, das
ebenfalls zu diesem Medienverbund gehört. Von vorne nach hinten wird die
Geschichte der kleinen tapferen Maus Rosinchen erzählt, die keinen Freund hat
und deshalb beschließt auszuwandern, um einen zu suchen. Schaut man das Buch
von hinten nach vorne an, erfährt man die Geschichte des Riesen Bartolo, der
ein schrecklicher Angsthase ist und sich vor jedem Tier fürchtet, auch vor
solchen, die es gar nicht gibt. Als er nach der Flucht vor einem Vogel
erschöpft ins Gras sinkt, spürt er plötzlich etwas Weiches, Warmes in seiner
Hand. Das ist genau in der Mitte des Buches, und hier treffen sich die
Geschichten der kleinen, tapferen Maus und des großen, feigen Riesen. Wie sie
wohl weitergehen?
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Der Maulwurf Grabowski 5004039
Der Maulwurf Grabowski lebt nahe einer Stadt inmitten einer wunderschönen
Wiese. Mit seinen großen Grabeschaufeln buddelt er hingebungsvoll unter der
Erde und gräbt seine Gänge. Er genießt sein Maulwurfdasein und fühlt sich
sichtlich wohl in dieser friedlichen Landschaft. Doch eines Tages passiert
etwas Schreckliches. Die Wiese wird vermessen, Bagger fahren auf und
zerstören seinen Lebensraum. Eine Hochhaussiedlung soll entstehen. Grabowski
wird mit einer Schaufelladung ans Tageslicht befördert und landet unsanft auf
einem riesigen Erdhaufen. Doch ehe er von einem Arbeiter gefangen wird, kann
er sich unter einem Stapel Bauholz retten. Erst am Abend, als die Baumaschinen zu arbeiten aufhören und die Arbeiter die Baustelle verlassen, sieht
Grabowski, was passiert ist. Seine geliebte Wiese ist in eine Baustelle
verwandelt. Da wird er sehr traurig und beschließt, das Land zu verlassen, um
eine neue Wiese zu finden. Nach Tagen gefahrvoller Wanderschaft findet er ein
neues Zuhause, wo er ungestört seine Maulwurfshügel aufwerfen kann - aber wie
lange noch?
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Morgen komme ich in die Schule 5004040
Das Buch "Morgen komme ich in die Schule" macht den Leser mit Johannes Matzner
bekannt, einem Jungen, der morgen in die Schule kommt , aber begreiflicherweise nicht weiß, ob er sich darauf freuen soll oder nicht. Die
Antworten der Erwachsenen auf seine Frage, ob es ihnen in der Schule gefallen
hat, reichen von Spitze über Zuerst ja, später nicht bis Gar nicht . Erst die
Begegnung mit seiner neuen Lehrerin, die ihn einen Blick in die Schule werfen
läßt und ihm die Turnhalle und das Klassenzimmer zeigt, zerstreuen seine
Zweifel und Bedenken. Dieser Medienverbund aus einer Diareihe, dem gleichnamigen Bilderbuch und Hinweisen zum Unterricht bietet die Möglichkeit,
auf die Einstellungs- und Urteilsbildung der ABC-Schützen einzuwirken und
ihnen bei der Bewältigung von Einschulungsschwierigkeiten behilflich zu sein.
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Selina, Pumpernickel und die Katze Flora
5004041
Das Mädchen Selina und ihr Freund, der Mäuserich Pumpernickel, werden von der
Katze Flora verfolgt. Dabei wird die räuberische Katze, mit der zunehmenden
Angst des Mädchens vor ihr, immer größer. Von dem Augenblick an, wo Selina
auf Pumpernickels Rat der Gefahr ins Auge sieht und mutig auf die Bedrohung
zugeht, wird diese immer kleiner und verschwindet am Ende ganz.
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Der rote Ball 5004082
Ein einsamer Mann erlebt im Traum, wie ein roter Ball und ein kleines Mädchen
sein Leben verändern. Dreimal dreht das Mädchen den Ball und jedesmal wird
die Welt um ihn herum bunter und fröhlicher. Als er aus seinem Traum erwacht,
ist er wieder so traurig wie vorher. Da will er das große Tor öffnen, das ihn
von der Außenwelt trennt. In diesem Moment fliegt ein roter Ball über die
Mauer...
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Franz und das Rotkehlchen 5004083
Franz richtet einen alten Vogelkäfig wieder her und fängt mit Hilfe des
Nachbarjungen ein Rotkehlchen. Am Abend aber erzählt ihm sein Opa die
Geschichte des Heiligen Franziskus. Schweren Herzens lässt Franz das
Rotkehlchen am nächsten Morgen frei. Dafür wird er den ganzen Sommer durch
den Gesang des Vogels belohnt.
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Jimmy und das Monster 5004084
Der kleine Jimmy erlebt das Baby seiner Familie als Monster. Doch am Ende
erkennt er es doch als Bruder an. Das gleichnamige Bilderbuch von Richard
Graham und Susan Varley liegt dem Medienpaket bei
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Marvin der Ausreißer 5040008
Marvin ist anders als die anderen Tiere, denn sein Vater ist eine Giraffe und
seine Mutter ein Nashorn. Von beiden hat er verschiedene Körperteile geerbt.
Nasaffe hänseln ihn deswegen die Flusspferde. Eines Tages hat er genug davon,
immer ausgelacht zu werden und läuft davon. Schließlich erreicht er das Meer.
Er segelt in die weite Welt und kommt in eine große Stadt. Dort wird er zwar
nicht ausgelacht, aber trotzdem sehnt er sich bald wieder in seinen Urwald
zurück. - Das Medienpaket enthält 24 Dias mit den Illustrationen des
gleichnamigen Kinderbuchs, ein Textheft, eine Videokassette (15 min) mit der
Verfilmung des Buchs und eine Videokassette mit einer chronologischen
Dokumentation der Filmherstellung (Ein Film entsteht, 11 min).
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Alle nannten ihn Tomate 5040157
Der Mann trägt einen komischen Hut und einen roten Schal. Er hat eine Nase, dick und rot wie eine Tomate; deshalb nennen ihn die Leute in der Stadt „Tomate“. Und
weil er anders aussieht, verbreitet sich bald das Gerücht, der Mann sei gefährlich, sogar ein Räuber. Tomate
muss fliehen, sich verstecken. Was soll er tun? Als er sich schließlich nicht mehr versteckt, kommt Hilfe von unerwarteter
Seite. Eine Geschichte gegen Vorurteile und Angst vor Fremden. Eine Geschichte darüber,
dass Menschen, die anders aussehen, oft Unrecht getan wird.
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Da ist eine wunderschöne Wiese 5040012
In dieser Bildergeschichte wird auf drastische Weise vor Augen geführt, wie
zwangsläufig - aus einem noch immer weitverbreiteten Bequemlichkeits- und
Nützlichkeitsdenken heraus - Landschaft sukzessive und unwiederbringlich
zerstört wird. Am Sonntag fahren die Stadtleute hinaus aufs Land. Sie
entdecken eine wunderschöne Wiese, da wollen sie bleiben und richten sich
nach und nach häuslich ein - mit Zäunen, Straßen, Garagen ... Sie bringen
auch das nötige Zubehör mit, vom Campingklo bis zum Computerspiel.
Schließlich unterscheidet sich die ehemalige Wiese nicht mehr von der Stadt,
aus der die Leute herkamen. Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig, als
nach einer neuen Wiese zu suchen. Aber diesmal ...? Das Ende der Geschichte
bleibt offen.
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Anna und die Weiherhex 5040014
Die kleine Anna wird in den Sommerferien zu ihrer Tante aufs Land geschickt,
um sich zu erholen. Tante Hedwig, die im Dorf einen Krämerladen führt, hat
wenig Zeit, sich um ihre kleine Nichte zu kümmern. Sie schickt sie zum
Spielen zu den Dorfkindern und gibt ihr dabei die eindringliche Warnung Geh
nicht an den Weiher - dort haust die Weiherhex! mit auf den Weg. Doch genau
dorthin gelangt Anna unausweichlich, weil sie den Dorfkindern nachrennt, die
wieder einmal die Weiherhex ärgern wollen. Die Kinder werfen Steine auf das
Haus der Weiherhex und laufen dann davon. Anna wird von der schwarzen Ziege
Bobby niedergestoßen und fällt vor lauter Schreck in Ohnmacht. Sie erwacht
auf der Matratze im Innern der selbstgebauten Hütte der Weiherhex und faßt
Zutrauen zu der fremden alten Frau. Auch die Weiherhex empfindet Sympathie
für Anna und lädt sie ein, wiederzukommen. Im Laufe der nun folgenden
regelmäßigen Besuche wird das Mädchen in die Geheimnisse des Heilpflanzensammelns, Brotbackens, etc. eingeweiht und bekommt Spaß an dieser
Art von Robinson-Leben . Die ist nicht arm, die ist reich , entgegnet Anna,
als Tante Hedwig schließlich durch einen Zufall von dem freundschaftlichen
Kontakt des Mädchens zur Weiherhex erfährt. Die Tante entschließt sich, der
Weiherhex einen Besuch abzustatten. Es wird ein interessanter Nachmittag für
die beiden Frauen und das Kind, das aufmerksam zuhört. Anna darf auch
weiterhin die Weiherhex besuchen. Doch eines Tages gehen die Ferien zu Ende.
Beiden fällt es schwer, voneinander Abschied zu nehmen. Du kommst ja wieder ,
sagt die Weiherhex beiden zum Trost. Anna verspricht, im nächsten Jahr
wiederzukommen, was die Weiherhex aber nicht mehr erlebt.
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Alfredo Fettucchini - eine Räubergeschichte
5040069
Ein frecher Räuber, die Ratte Alfredo Fettucchini, treibt im Hafen sein
Unwesen. Selbst versperrte Türen und Fenster sind für ihn kein Hindernis.
Auch dem Chef der Mäusepolizei, Carlo Schnüffelino, gelingt es nicht, den
Räuber zu fassen, ja er tappt sogar selbst in die Falle, die er für ihn hat
anlegen lassen. Doch eines Tages klemmt während eines Sturms eine zuschlagende Tür Alfredos Schwanz ein. Er sitzt in der Falle. Gegen das
Versprechen, sein Räuberleben aufzugeben, befreien ihn drei Mäusekinder.
Fortan ist im Hafen wieder Ruhe - und Kommissar Schnüffelino langweilt sich.
- Das Medienpaket enthält den Videofilm, das gleichnamige Bilderbuch von
Siegfried P. Rupprecht und Hildegard Krisl sowie die Bilder des Buchs ohne
Text als Dias. Es läßt sich gleichermaßen zur Sprech-, Lese- und Medienerziehung einsetzen.
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Irma hat so große Füße 5040110
Die kleine Hexe Irma verschwindet, weil sie ihrer großen Füße wegen von den
anderen Hexen ausgelacht wird. Sie hat die Zauberwörter vergessen, und bei
jedem Zauberversuch werden ihre Füße wieder größer. Eines Tages taucht sie
bei der kleinen Lore auf, die gerade ihre Zähne putzen will. Lore tröstet
Irma und zeigt ihr ihre großen Ohren. Lore Segelohr rufen ihr die anderen
Kinder nach, aber fliegen konnte sie noch nie. Nachdem Irma, entgegen altem
Hexenbrauch, ihre Zähne putzt, fallen ihr die Zauberwörter wieder ein. Für
Lore ist das zunächst nicht so schön, denn Irma fliegt weg, aber sie sorgt
vorher noch für eine unerwartete Überraschung
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Alles meins! Oder: 10 Tricks, wie man alles kriegen kann
5040231
Der kleine Rabe ist eigentlich ganz nett, aber er klaut, was ihm vor den Schnabel kommt. Trotz aller Vorsicht gelingt es seinen Freunden nicht, ihre Schätze vor ihm zu verstecken. Egal, ob Teddy, Rollschuhe oder Spieluhr – der kleine Rabe
lässt sich immer neue Tricks einfallen, um die ersehnten Spielsachen zu
stibitzen. Aktiv können sich die Tiere nicht gegen ihn wehren, aber letztendlich bewegen die Vorteile einer funktionierenden Gemeinschaft den Raben zum Nachdenken und auch zum Umdenken. Die Tiere spielen miteinander und haben es gut dabei . . . Aber der Rabe bleibt allein, nicht weil ihn die anderen ausschließen, sondern weil er sich selbst daran hindert. Er muss seine Schätze bewachen.
Bei kleinen Kindern kommt die Phase „alles meins“ nicht selten vor. Auch größere Kinder können manchmal im Kindergarten oder in der Schule mit den anderen Kindern nicht gut teilen. Diese Bilderbuchgeschichte kann helfen, Verhaltensweisen, die die Gemeinschaft stören, zu entdecken, zu hinterfragen und Lösungsmöglichkeiten zu finden. Der kleine Rabe mit seinem Witz macht es leicht.
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Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte
4658366
Der Löwe war zufrieden mit sich und der Welt. Er konnte brüllen und Zähne zeigen. Und mehr brauchte er als Chef der Tiere ja auch gar nicht. Bis er eines Tages auf die schöne Löwin traf, die lesend unter einem Baum lag. Sofort wollte er sie küssen, doch so einfach war das nicht. Einer Dame schreibt man schließlich erst einen Brief, bevor man sie küsst. Aber genau darin lag sein Problem, denn der Löwe konnte weder lesen noch schreiben.
Und so beginnt der Patriarch seine Odyssee durch das Tierreich. Soll doch einer seiner schreibkundigen Untertanen den Liebesbrief für ihn verfassen. Aber das Unternehmen gestaltet sich schwieriger als erwartet. Weder der Mistkäfer, der Affe, das Krokodil oder sonst eines der anderen Tiere vermag es eine wahrhaft königliche Einladung zu schreiben. Schließlich ist der Herrscher mit seiner Geduld am Ende und brüllt vor lauter Wut seine Liebeserklärung in die Savanne hinaus. So laut, dass ihn auch die Dame seines Herzens hören kann. Da möchte sie natürlich wissen, warum er ihr denn nicht selbst einen Brief geschrieben habe. Zähneknirschend gesteht ihr der Löwe dann, dass er gar nicht schreiben kann. Doch die Löwin lächelt nur und nimmt ihn mit. Und sie beginnen mit dem Buchstaben „A“ wie „Anfang“.
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Der Koffer mit den sieben Kronen
5040331
Ein Bilderbuch von Löwenmut und Tigerstärke: Prinz Moritz hat es Leid. Jeden Tag goldene Teller, goldene Löffel und für jeden Wochentag eine andere Krone. Aber weit und breit kein Freund! Eines Tages packt er einfach die Kronen in einen Koffer, steigt in sein kleines Flugzeug und fliegt in die fremde ferne Welt. Nach einem Wirbelsturm landet er in Afrika, im Dschungel bei den wilden Tieren und besteht Abenteuer. Ein schwarzer Häuptling wird sein guter Freund. Beim Abschied schenkt der kleine Prinz ihm seine Montagskrone und erhält dafür Löwenmut und Tigerstärke. Und weiter geht die Reise mit seinem roten Flugzeug. Er erlebt die heiße Wüste, den kalten Nordpol, eine Höllenfahrt durch die feurige Erde, die glitzernden Wellen der Südsee, das Reich von Winnetou und den Winterwald in den Bergen. Auf der ganzen Welt gewinnt der Prinz Freunde, gemeinsam haben sie wunderbare Erlebnisse. Beim Abschied schenken sie einander, was ihnen wertvoll ist: Prinz Moritz verschenkt alle seine Kronen und erhält dafür Kostbarkeiten wie Wüstenstille, Wintersonne, Wellenglitzern, Feuerwärme, Nachtigallengesang und das Wir-sehen-uns-wieder-Echo. Langeweile gibt es fortan nicht mehr, denn er hat jetzt Freunde auf der ganzen Welt. „Mit leisem Lachen, unbekümmert und heiter lassen sich diese poetischen Bilderwelten durchstöbern und erobern.“ (Elisabeth Hohmeister, Süddeutsche Zeitung/Literatur)
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Der Grüffelo 5050753
Der große Wald ist voller Gefahren. Da ist es gut, wenn man einen starken Freund hat. Und wenn man keinen hat, erfindet man sich einen. Die kleine Maus ist unterwegs im Wald und alle scheinen es gut mit ihr zu meinen. Der Fuchs lädt sie zur Götterspeise ein, die Eule bittet zum Tee und die Schlange zum Schlangen-Mäuse-Fest. Aber die Maus hat immer schon eine Verabredung: mit ihrem Freund, dem schrecklichen Grüffelo. Den hat sie sich zwar nur ausgedacht, aber wenn sie ihn ihren Möchte-gern-Gastgebern beschreibt, wollen die doch lieber alleine speisen. Der Grüffelo ist ein praktischer ausgedachter Freund! – Doch dann taucht er auf einmal wirklich auf, und sein Lieblingsschmaus ist Butterbrot mit kleiner Maus. Das ist nicht so praktisch. Aber was eine clevere kleine Maus ist, die lehrt auch einen Grüffelo das Fürchten.
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Paco baut eine Krippe 5040109
„Damit man sich das besser vorstellen kann“, baut der zehnjährige Paco eine Krippe mit lebenden Darstellern. So wird im südamerikanischen Milieu das Heilsgeschehen von Bethlehem aktualisiert. Es kommen nicht nur die Nachbarn aus dem Armenviertel als Hirten zu Pacos Krippe, sondern auch die reichen Gutsbesitzer als Drei Könige. Somit sind arm und reich an der Krippe vereint – zeichenhaft ein Anfang zur Überwindung der sozialen Gegensätze. Diese zugleich
ernsthafte und humorvolle Geschichte hat Gabriele Hafermaas in detailfreudige, farbkräftige Bilder umgesetzt. Die Malerein vermittelt – auch farblich – südamerikanisches Leben: Menschen, Landschaften, Arbeits- und Wohnwelten. Sie typisiert die Menschen und beschönigt nichts. Erst zum
Schluss zeigt sie uns das ganze Krippenbild – und was Weihnachten heute bedeuten kann. Eine Geschichte nicht nur für die weihnachtliche Zeit.
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Die Perle
5040084
Der Biberjunge Biba hat beim Spiel
an seinem See eine Muschel gefunden. Während er sie untersucht und
sich an ihrem Besitz freut, gerät er ins Träumen: In der Muschel
ist eine wunderschöne Perle, und alle seine Tierfreunde bewundern
ihn. Doch bald werden sie neidisch und wollen auch einen solchen
Schatz finden. Jeder streitet mit jedem, zuletzt zerstören sie aus
Zorn und Mißgunst ihre schöne friedliche Welt. An dieser Stelle
schreckt Biba aus seinem Alptraum auf. Er wirft die Muschel ungeöffnet
in den See zurück und bleibt zufrieden bei seinen Freunden. Die
gekonnt und frisch hingesetzten Aquarelle sind lebendige
Interpretation dieser fabelartigen Geschichte. Die Betrachter
erkennen ihren Sinn und spüren, wieviel wertvoller Frieden und
Freundschaft sind, verglichen mit noch so großen Schätzen.
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Der
Apfelbaum 5040086
Dieses poetische Bilderbuch zeigt
einen Obstgarten mit seinen verschiedenen Bäumen im Verlauf eines
Jahres. Der alte Apfelbaum gibt herbergsuchenden Vögeln, Siebenschläfern,
Schmetterlingen und Maulwürfen eine Bleibe und freut sich über das
unruhige und abwechslungsreiche wachsende Leben in seinem Geäst und
seinen Wurzeln. An der innigen Verbundenheit des Baumes mit seinen
vielen Bewohnern nehmen die ihn umgebenden Obstbäume Anstoß, da
ein enges Zusammensein nach ihren Vorstellungen bedrohliche Züge trägt.
Erst im Winter wird ihnen ihre Lieblosigkeit und Einsamkeit
erschreckend bewusst, und der glücklich träumende Apfelbaum mit
seinen warmen Erinnerungen macht deutlich: Ein befriedigendes Leben
findet nur im Miteinander einer vielfältigen Gemeinschaft statt.
Diese klare Aussage des Buches wird durch zarte Aquarelle
stimmungsvoll und sehr einfühlsam gestaltet.
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Mutter,
Vater, Kind 5040085
Eigentlich mag Line den lebhaften
Malte lieber als Daniel. Daniel malt im Kindergarten immer nur
langweilige Bilder und hört beim Vorlesen immer gebannt zu. Line
dagegen tobt lieber. Und nun kommt ausschließlich Daniel zu Besuch.
Das wird ja ein langweiliger Nachmittag werden, denkt sie. Doch
schon bald muß sie ihre Meinung ändern.
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Tom Biber und der Neue 5040040
Tom Biber geht in die Waldschule,
weil er auch was lernen muß. Eines Tages kommt ein Krokodil in die
Klasse. Die Mitschüler betrachten es kritisch. Sie lachen es wegen
fehlender Sprachkenntnisse aus und lassen es nicht mitspielen. Erst
ein gemeinsames Geburtstagsfest läßt Ängste und Vorurteile
schwinden und Freundschaften entstehen.
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Freunde
5040039
Das Schwein Waldemar, die Maus Johnny
Mauser und Franz von Hahn erleben gemeinsam Abenteuer auf dem
Bauernhof. Sie flitzen mit dem Fahrrad, spielen am Dorfteich oder
werden zu Seeräubern. Die Bildergeschichte spricht das an, was eine
Freundschaft auszeichnet: gegenseitiges Helfen, gemeinsames Spielen,
Entdecken, Träumen ...
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Alles
erlaubt? oder Immer brav sein - das schafft keiner! 5040295
Brav sein kann jeder. Das ist doch
puppenleicht!, behauptet der kleine Rabe. So einfach, wie er sich
das vorgestellt hat, ist es dann allerdings doch nicht. Dabei muss
der kleine Rabe unbedingt ganz schnell brav werden, sonst gibt s
keine Geburtstagsgeschenke. Aber wozu hat man schließlich Freunde.
Der Bär ist zwar keine große Hilfe, dafür kennt der Hase so viele
Regeln für gutes Benehmen, dass dem kleinen Raben schon bald der
Kopf schwirrt.
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Kinder,
Krach und große Ohren 5040298
Seit Familie Darüber in ihrer
neuen Wohnung wohnt, hat sie ständig Ärger mit Frau von Unten. Die
beschwert sich tagaus, tagein, dass die beiden Jungs zuviel Krach
machen. Bis sie plötzlich kein Geräusch mehr von oben hört. Das
kann doch nicht wahr sein, denkt sie und horcht und horcht. Doch da
passiert etwas Seltsames...
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Streiten
gehört dazu, auch wenn man sich lieb hat 5040232
Eine Familiengeschichte mit großer
Turbulenz. Im Mittelpunkt steht der fünfjährige Tom und - als
Thema - Streit in der Familie. Eigentlich ist es nur ein
Elternstreit, doch Tom muss die Emotionen seiner Eltern verkraften.
Auf sehr einfühlsame Weise zeigt die Geschichte, wie Streit
kultiviert werden kann.
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Die
Regenbogenkobolde 5004077
Die farbigen Dias begleiten das Märchen
von den Regenbogenkobolden, die den Regenbogen fangen wollten; aber
die Blumen hatten beschlossen den Regenbogen zu retten. Im Handbuch
werden viele Möglichkeiten der Auswertung gezeigt.
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Was wird benötigt?
- Dia-Projektor und –Magazin
- Fernbedienung
- Verlängerungskabel
- Projektionstisch
- Leinwand, weiße Wand oder weißes Leinentuch
- Taschenlampe zum Vorlesen
- Raum sollte sich verdunkeln oder wenigstens abdunkeln lassen
- Sitzkissen für die Kinder (gemütliche Atmosphäre)
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